Meerrettich: erhebliche Verknappung der Rohware durch Minderernte

(Bonn, 14. November 2018) Die Meerrettichernte hat begonnen und bereits jetzt sind die Folgen der Sommerhitze absehbar – Krenbauern und Weiterverarbeiter berichten von starken Einbußen.

Die Meerrettichernte fällt in diesem Jahr deutlich geringer aus als in den Vorjahren. Grund dafür ist der heiße und vor allem trockene Sommer. Die Meerrettichstangen sind kleiner und leichter als sonst.

Auf die Ernteerträge wirkt es sich neben den extremen Witterungsbedingungen zusätzlich negativ aus, dass in diesem Jahr weniger Meerrettich angebaut wurde – teils, weil die Anbauflächen wegen der umfangreichen Ernte im Vorjahr reduziert worden waren, teils, weil andere Kulturen wie z.B. Mais den Landwirten als lukrativere Einnahmequelle erschienen.

Im europäischen Hauptanbaugebiet in Ostungarn wird eine Minderernte von etwa 45 % erwartet. Weiterverarbeiter sind bereits heute mit Preissteigerungen bei der Rohware von bis zu 100 % konfrontiert.

Kontakt:

Kulinaria Deutschland e. V.
Dirk Radermacher
Reuterstraße 151
53113 Bonn
Tel.: 0228-212017
Fax: 0228-229460
radermacher@verbaendebuero.de

Folgen der Hitzewelle: Lieferprobleme in der Salat- und Gemüseproduktion dauern an

(Bonn, 4. September 2018) Auch wenn der Spätsommer zu „Normalmaß“ zurückgefunden hat, wirkt sich die lange Dürrezeit insbesondere in den deutschen, französischen, italienischen und polnischen Produktionsgebieten aus. Hersteller im Fresh-Cut-Bereich berichten bei Salat von hitzebedingten Ernteausfällen von bis zu 70 Prozent. Das Fresh-Cut-Segment wird voraussichtlich bis zum Frühjahr 2019 von den Folgen der Hitzewelle betroffen sein.

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Hitzewelle in Europa: Lieferengpass im Fresh-Cut Segment

(Bonn, 9. August 2018) Die Hersteller von abgepackten Salaten und Salatmischungen (Fresh-Cut Segment) kämpfen aktuell mit erheblichen Beschaffungsproblemen. Die andauernde Hitzewelle in Italien, Spanien, Frankreich und Deutschland führt zu Lieferschwierigkeiten in der Salat- und Gemüseproduktion. Bei fast allen Rohwaren sind aktuell nur etwa zwei Drittel der üblichen Mengen verfügbar. Mit einer Entspannung dieser kritischen Beschaffungssituation rechnen die Hersteller gegen Mitte September. Die Salathersteller setzen alles daran, in Zusammenarbeit mit allen europäischen Lieferanten ihre beliebten Produkte in gewohnt hoher Qualität bereitstellen zu können.

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Warum Sie auch bei Hitze nicht auf fertige Blattsalate verzichten müssen

(Bonn, 11. Juli 2018) Steigen die Temperaturen, stellen sich Verbraucher oft die Frage, ob der Verzehr fertiger Blattsalate genauso sicher ist, wie in der kälteren Jahreszeit. Medienberichte sorgen hier zusätzlich für Verunsicherung, wenn vor vermeintlichen „Keimschleudern“ gewarnt und auf die Risiken mikrobieller Kontamination hingewiesen wird.

Richtig ist: Salat verlangt unabhängig von den Außentemperaturen nach einem sachgerechten Umgang – wie jedes Lebensmittel. Weiterlesen

Berichterstattung zu Bisphenol A in Konserven

In einem tendenziösen Fernsehbeitrag vom 21. Februar 2018 hat das ARD-Magazin plusminus über das Vorhandensein von Bisphenol A (BPA) in Lebensmitteln berichtet und dabei einen starken Fokus auf die Innenbeschichtung von Konservendosen gelegt. Der Beitrag hat bei Verbrauchern für Verunsicherung gesorgt und zu Nachfragen bei Mitgliedsunternehmen geführt.

Aus unserer Sicht werden in dem Beitrag wesentliche Fakten unterschlagen oder in einem unzutreffenden Zusammenhang dargestellt: Weiterlesen

Vorsicht, Sommerloch: FOCUS fällt auf Warnung vor „gefährlichem Hormongift“ im Essen herein

(Bonn, 24. August 2017) Das Nachrichtenmagazin FOCUS berichtet online über eine Untersuchung von Konserven, die der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) durchgeführt hat. Hierbei wurden 26 Stichproben von Konserven verschiedener Handelsunternehmen genommen. 14 der Proben seien mit Bisphenol A (BPA) belastet gewesen. Dem BUND zufolge könne BPA „laut diverser Studienergebnisse bereits in geringen Mengen das Hormonsystem stören“ und zu schweren Krankheiten führen. Weiterlesen

Stiftung Warentest zu Zucker in Fertigsaucen

(Bonn, 26.4.2017) Die Stiftung Warentest weist in einer aktuellen Untersuchung einmal mehr darauf hin, dass Fertigsaucen wie Ketchup Zucker enthalten.

Dass Fertigsaucen und Ketchup als die wohl beliebteste Fertigsauce Zucker enthalten, dürfte freilich niemanden mehr wirklich überraschen. Spätestens seit der Pflicht, Lebensmittel mit einer Nährwertdeklaration zu versehen, kann auch nicht unterstellt werden, es handele sich um Geheimwissen der Hersteller (die haben die Nährwerte häufig auch schon vor der gesetzlichen Verpflichtung freiwillig angegeben). Weiterlesen