Meerrettich: erhebliche Verknappung der Rohware durch Minderernte

(Bonn, 14. November 2018) Die Meerrettichernte hat begonnen und bereits jetzt sind die Folgen der Sommerhitze absehbar – Krenbauern und Weiterverarbeiter berichten von starken Einbußen.

Die Meerrettichernte fällt in diesem Jahr deutlich geringer aus als in den Vorjahren. Grund dafür ist der heiße und vor allem trockene Sommer. Die Meerrettichstangen sind kleiner und leichter als sonst.

Auf die Ernteerträge wirkt es sich neben den extremen Witterungsbedingungen zusätzlich negativ aus, dass in diesem Jahr weniger Meerrettich angebaut wurde – teils, weil die Anbauflächen wegen der umfangreichen Ernte im Vorjahr reduziert worden waren, teils, weil andere Kulturen wie z.B. Mais den Landwirten als lukrativere Einnahmequelle erschienen.

Im europäischen Hauptanbaugebiet in Ostungarn wird eine Minderernte von etwa 45 % erwartet. Weiterverarbeiter sind bereits heute mit Preissteigerungen bei der Rohware von bis zu 100 % konfrontiert.

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