Hitzewelle in Europa: Lieferengpass im Fresh-Cut Segment

(Bonn, 9. August 2018) Die Hersteller von abgepackten Salaten und Salatmischungen (Fresh-Cut Segment) kämpfen aktuell mit erheblichen Beschaffungsproblemen. Die andauernde Hitzewelle in Italien, Spanien, Frankreich und Deutschland führt zu Lieferschwierigkeiten in der Salat- und Gemüseproduktion. Bei fast allen Rohwaren sind aktuell nur etwa zwei Drittel der üblichen Mengen verfügbar. Mit einer Entspannung dieser kritischen Beschaffungssituation rechnen die Hersteller gegen Mitte September. Die Salathersteller setzen alles daran, in Zusammenarbeit mit allen europäischen Lieferanten ihre beliebten Produkte in gewohnt hoher Qualität bereitstellen zu können.

Auswirkung der schwierigen Wetterlage

Salatkulturen benötigen viel Wasser. Die erntefähigen Kulturen haben große Blattmassen und verdunsten zur eigenen Kühlung der Blätter in der derzeitigen Hitze große Mengen an Wasser, die sie aus dem Boden saugen. Allerdings ist der Boden, auf dem gepflanzt und gesät wird, bereits ausgetrocknet, er besitzt praktisch keine Grundfeuchte mehr. Zusätzliche Beregnung ist erforderlich und nur durch hohen – zusätzlichen – Arbeitseinsatz zu gewährleisten. Außerdem verlangsamt sich das Wachstum der Salatkulturen bei diesen Temperaturen. Lieferengpässe sind derzeit besonders bei Eisberg- und Feldsalat zu beobachten, betroffen ist jedoch das ganze Segment. Die in Kulinaria Deutschland e. V.  zusammengeschlossenen Hersteller von Fresh-Cut-Salaten arbeiten mit Unterstützung ihres gesamten Lieferantennetzes und unter Hochdruck daran, ihre Produkte in gewohnter hochwertiger Qualität und ausreichender Menge liefern zu können.

Über Kulinaria Deutschland e.V.

 

Der Verband vertritt rund 130 überwiegend mittelständischen Unternehmen der Feinkost-, Suppen-, Essig- und Senfindustrie, die einen Branchenumsatz von über 3 Mrd. Euro und mehr als 10.000 Arbeitsplätze repräsentieren.

 

Kontakt:

Dirk Radermacher

Kulinaria Deutschland e. V.

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