Wetterbedingungen gefährden Rohwarenversorgung im Produktsegment Fresh-Cut Salate!

(Bonn, 21. Dezember 2016) Die außergewöhnlichen Wetterverhältnisse der letzten Tage in den spanischen Gemüseanbaugebieten von Alicante bis Almeria haben deutliche Auswirkungen auf die Rohwarenversorgung im Produktsegment Fresh-Cut Salate.

Starkregen mit teilweise über 200 Liter pro m² hat in den letzten Tagen große Schäden in weiten Teilen Südspaniens hinterlassen. In den Gemüseanbaugebieten stehen viele Flächen unter Wasser und können nicht geerntet werden.

Neben den kurzfristigen Ernteausfällen und Qualitätseinbußen werden diese Wetterbedingungen auch die Versorgungssituation in den kommenden Wochen beeinflussen. Durch die Niederschläge werden Nährstoffe in tiefere Bodenschichten ausgewaschen, die von den Wurzeln der Pflanzen nicht erreicht werden können. Junge Pflanzen, die vollständig unter Wasser gestanden haben, sind abgestorben und eine neue Aussaat ist aktuell nicht möglich.

Für die schnell wachsenden und kontinuierlich angebauten Blattsalate bedeutet dies für die kommenden Wochen eine deutliche Rohstoffverknappung bei gleichzeitig schlechteren Qualitäten.

Die Hersteller von Fresh-Cut-Salaten weisen deshalb auf die aktuell deutlich eingeschränkte und schwierige Rohwaren-Versorgung für dieses Produktsortiment hin. Dies betrifft eine Vielzahl von Salatsorten: Eisberg, Lollo Rossa, Lollo Bionda, Endivie, Frisee, Romana, Batavia und Junge Blätter wie Spinat, Tatsoi oder Mesclun.

Trotz der Schwierigkeiten bei der Beschaffung setzen die Anbieter von Fresh-Cut Salaten alles daran, Lieferungen an den Handel mit der bestmöglichen Lieferquote zu realisieren. Welche Auswirkungen der Versorgungsengpass auf die Rohwarenpreise hat und wie lange er anhalten wird, ist noch nicht abzusehen.

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Dr. Markus Weck
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