Optimismus trotz Unsicherheit

Mitgliederversammlung des Verbandes der Hersteller kulinarischer Lebensmittel (Kulinaria Deutschland) tagt in Straßburg

(Straßburg, 9. Mai 2014) Rohstoffmarktentwicklung, Verbraucherwünsche und das mediale Umfeld des Wirtschaftszweiges standen im Mittelpunkt des Jahrestreffens. Zugleich war die Stimmung geprägt von Zuversicht angesichts positiver wirtschaftlicher Entwicklung in Deutschland und langsamer Erholung der EU-Krisenstaaten, gepaart mit Sorge um die politische Entwicklung in der Ukraine und Russland.

Gaby Symonds, Nestlé Deutschland, bot einen umfassenden Überblick zur Rohstoffmarktentwicklung. Die Einzelmärkte für Fleisch, Getreide, Gemüse, Öle und Fette ebenso wie für Verpackungsmaterial zeigen kein einheitliches Bild: Moderate bis deutliche Preissteigerungen sind in einigen Bereichen, nicht aber durchgängig zu verzeichnen.

Natalie Haut und Jan Böttger von der Agentur Ketchum Pleon beleuchteten eine besondere Verbrauchergruppe: die Food e-Vangelists. Wer dieser Gruppe angehört, sammelt Informationen rund um die Lebensmittelproduktion, sortiert sie in seine persönlichen Wertvorstellungen ein, formuliert hieraus seine Überzeugung – und versucht, andere von der eigenen Meinung zu überzeugen.

Über die kartellrechtlichen Folgen unzulässiger Preis- und Marktabsprachen am Beispiel des Zuckerkartells informierte Rechtsanwalt Dr. Holger Stappert, Luther Rechtsanwaltsgesellschaft.

Wie ticken Medien, Greenpeace & Co? Ist Angriff ihr Geschäftsmodell? Was sind die Voraussetzungen für einen sachlichen Dialog? Zu diesen Fragen bezog der SPIEGEL-Redakteur und Buchautor Jan Fleischhauer in seinem Gastvortrag Position und gab wertvolle Ratschläge.

Die Mitglieder von Kulinaria Deutschland – Hersteller von Feinkost und Suppen sowie Essig, Senf, Meerrettich, Desserts, Backmischungen und anderen Convenienceprodukten – erfüllen klassische ebenso wie trendige Verbraucherwünsche, von der Rinderbouillon bis zum veganen Feinkostsalat.

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